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Unsere Leistungen > Stadtentwässerung > Klärschlamm > Reduzierung der Phosphorfrachten
Reduzierung der Phosphorfrachten in die Ostsee
Menge Phosphoreintrag der BSR Mitglieder (HELCOM 2007)
Im Jahr 2005 wurden etwa 36 000 Tonnen Phosphor in die Ostsee eingetragen. Die Internationale Helsinkikommission zum Schutz der Meeresumwelt der Ostsee (HELCOM) geht von einer notwendigen Reduzierung von 15.000 Tonnen Phosphor pro Jahr aus, um den Status „Sauberes Wasser“ zu erreichen. Dies entspräche einer Reduzierung um 42% der P-Frachten von 2003. Notwendig sind hierfür eine Reduzierung der Ablaufkonzentrationen auf unter 0,5 mg/l P in Kläranlagen mit mehr als 10.000 Einwohnerwerten. Die Hauptreduzierung muss dabei in den Ländern Polen (rd. 58%) und Russland (rd. 16%) stattfinden.
Der Stand der Phosphoreliminierung der Projektpartner ist dabei sehr verschieden, wobei Lübeck und Mariehamn als einzige sicher die HELCOM Kriterien einhalten. Das PURE-Projekt hat im ersten Schritt den Stand und der Phosphoreliminierung festgestellt und notwendige Maßnahmen beschrieben. Das Projekt fördert dabei die getätigten Investitionen, die über die Dosierstation hinausgeht. Zusätzlich werden die Messtechnik zur exakten Dosierung des Fällmittels und Zentrifugen zur Schlammeindickung aufgrund größerer Schlammmengen angeschafft.
Das PURE-Projekt soll auf diese Weise zu einer Reduzierung von 300-500 Tonnen Phosphor pro Jahr führen und so den Startschuss geben die Überdüngung der Ostsee zu reduzieren. Damit wird eine Reduzierung um 1,4% der gesamten Phosphoreinträge pro Jahr erreicht.
www.purebalticsea.eu
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